Freitag, 1. Dezember 2017

Blogger-Adventskalender ~ Thalea Storm

Thalea Storm hat einen besonderen Adventskalender für euch! Es gibt nicht jeden Tag einen Gewinn sondern ganz private einblicke, Kurzgeschichten, besondere Kapitel und vieles mehr.
Ich darf den Anfang machen und einen Beitrag von Thalea selbst geschrieben, veröffentlichen. warum genau dieses Thema sagt sie euch direkt selbst! 
Viel Spaß beim lesen! 


Meine Heimat


„Warum erzählt uns Thalea Storm auf Franzis Blog etwas aus ihrer Heimat?“, das fragt ihr euch doch, richtig? Die Antwort ist ganz einfach: Die liebe Franzi und ich kommen aus der gleichen Ecke Deutschlands und nur wenige Kilometer trennen unsere Heimatorte voneinander, deshalb nehme ich euch heute mal mit und zeige euch, wo ich aufgewachsen bin.





Geboren bin ich im schönen Nordhausen am Harz. Das liegt ganz im Norden Thüringens und grenzt direkt an unsere schönen Harzberge an. Nordhausen ist keine große Stadt. Dort gibt es etwa 44.000 Einwohner, zwei kleine Einkaufszentren, ein Kino, Theater und das war es auch schon fast an nennenswerten Dingen.

Nach der Grundschule bin ich in Nordhausen aufs Herder Gymnasium gegangen, an dem ich 2008 mein Abitur absolvierte.




Herder-Gymnasium Nordhausen


Während meiner Schulzeit war ich eher eine von den unauffälligeren Schülerinnen. Schon damals hielt ich mich eigentlich lieber im Hintergrund auf und stand nicht gerne im Mittelpunkt. Das ist heute noch genauso. 😉 Meine Liebe zum Schreiben entwickelte sich bereits sehr früh, sodass ich eine der wenigen Schülerinnen war, die mit Deutschaufsätzen nie Probleme hatte. :D

Meine Kindheit verbrachte ich viel draußen. Nordhausen hat einige schöne ruhige Ecken - ein Grund mehr, warum ich es so mag. Dass ich einmal Autorin werden würde, daran war damals noch nicht zu denken, obwohl ich mein Taschengeld gerne in einem in Nordhausen bekannten Buchhandel ließ.

Nach der Schule entschieden meine Eltern für mich, in welche berufliche Richtung ich gehen sollte, weil ich einfach überhaupt keine richtige Ahnung hatte. Alles, was ich selbst interessant fand, redeten sie mir schnell aus und so landete ich erst einmal in einer Ausbildung zur Industriekauffrau und zwar beim Namenhaften Nordhäuser Spirituosenhersteller. 



Irgendwie eine ziemliche Ironie, denn ich selbst trinke so gut wie gar keinen Alkohol. 😉

Die Ausbildung war für mich viel zu langatmig und eintönig. Nach drei langen Jahren beendete ich sie und konnte mich endlich meiner sozialen Ader widmen: Ich begann, zu studieren. Schon immer war ich ein Mensch, der anderen gerne half, sich auf die Seite der Schwächeren schlug und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hatte. Durch eine Freundin wurde ich auf das Studium der Sozialpädagogik aufmerksam und wusste erstmals ganz genau: DAS WILL ICH MACHEN!

Von 2011 bis 2014 studierte ich an der Fachhochschule in Nordhausen und genoss diese Zeit sehr. Studium ist eine tolle Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann, der die Möglichkeit hat.



Mit meinem damaligen Hund verbrachte ich die meiste Zeit in der Natur und davon hat Nordhausen eine Menge zu bieten. Nicht nur, dass es innerhalb der Stadt einige Parks gibt, nein, auch an den Stadtgrenzen kann man überall zu wunderschönen Wanderungen aufbrechen. Das liegt an der Nähe zum Harz. Ein riesiger Punkt, der mir heute im Nachhinein sehr fehlt, denn diese Natur und die zahlreichen Möglichkeiten zum Wandern, Erleben, Verweilen und Erholen hat man wirklich nicht überall.

Am liebsten fuhr ich in das wenige Kilometer entfernte Neustadt am Harz und schlich mit Hund und Freunden durch die Wälder um die alte Burgruine herum. Absolut einen Ausflug wert. Wer mal in der Gegend ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Auf der Burgruine Hohenstein gibt es auch ein tolles Restaurant!




Nach Ende meines Studiums zog ich 2014 in die Nähe von Wolfsburg. Ich brauchte eine Veränderung, wollte mal „raus“, was anderes sehen und erleben und natürlich war da auch die Liebe, die eine Rolle spielte. Meine Heimat zu verlassen fiel mir schwer. Obwohl ich als Kind und Jugendlicher nicht wirklich zu schätzen wusste, was ich an der wunderschönen Umgebung dort hatte, spürte ich es umso mehr, als ich sie verließ.

Heute - über 3 Jahre später - habe ich mich hier in einem kleinen Dorf ganz in der Nähe zur Autostadt gut eingelebt und wieder Fuß gefasst. 

 

 
Alles ist ein bisschen größer, schöner, moderner und umfangreicher. Ich habe hier viel mehr Möglichkeiten, als ich sie in Nordhausen je gehabt hätte. Sei es beruflich gewesen, als ich noch als Sozialpädagogin tätig war oder auch in Richtung Einkaufsmöglichkeiten, Veranstaltungen usw.
Doch eins wird mir mein neues zu Hause nie geben können:
Die wunderschöne Natur, die endlosen Möglichkeiten, die Weiten, diese frische Luft und das damit verbundene Freiheitgefühl. Das vermisse ich sehr oft…
Heimat ist und bleibt eben Heimat.
Einzig und allein.


Nun wisst ihr etwas mehr über meine und auch Thaleas Heimat. Und wir beide haben uns fest vorgenommen sollte sie mal wieder hier sein gehen wir einen Kaffee Trinken. ♥

Jetzt kommt noch ein Bild wo ihr an welchen Tag die Beiträge findet. Viel Spaß bei den Weiteren Aktionen es erwartet euch einiges!